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Seit der Römerzeit befindet
sich im Raum Elfrath geschichtliches Leben. Eine zum Teil rekonstruierte
Tempelanlage gibt nahe des Europaringes hiervon Kenntnis.
Ein weiteres Zeichen einer frühen
Besiedelung bietet das Haus Rath, eine alte Rittergutsanlage auf einer
noch älteren Motte aus der Zeit der Kelten stellt das heutige Wahrzeichen
von Elfrath dar. Das heutige Elfrath entstand in den
dreiziger Jahren als Siedlung Bruchhöfe nördlich eines ehemaligen
Kriegsflugplatzes. In den Jahren 1965 - 68 entstanden die nächsten
Häuser, die sich entlang der Autobahn A57 bis zur Abfahrt Krefeld
Gartenstadt erstrecken. Sie gaben als sogenannte Bauernsiedlung vertriebenen
Landwirten aus dem Osten eine neue Heimat. Die weitere Bebauung geschah dann
in den Jahren 1967 - 69 nach dem Motto: "Bebauung der grünen Wiese"
mit 867 Wohnungen, einigen Geschäften des täglichen Bedarfs,
einer Grundschule und etwas später einem Kindergarten.
Auf massiven Drucks des Elfrather
Bürger- und Heimatvereins wurden dann in zwei Etappen die vorläufig
letzten größeren Bauvorhaben mit Ein- und Mehrfamilienhausbebauung,
einem Ökumenischem Gemeindezentrum und dem Ausbau des verfallenen
Rittergutes Haus Rath zu Komforteigentumswohnungen durchgeführt. Heute besteht Elfrath aus etwa 1350
Wohneinheiten, liegt nahe am Naherholungsgebiet Elfrather See, einem sehr
schönen Golfplatz, besitzt eine Bezirkssportanlage und einen Zentralfriedhof.
Damit ist Elfrath die Heimat von ca. 3700 Einwohnern. |